Schulische Arbeit:

Im ganzheitlichen, abwechslungsreichen und eigenverantwortlichen Unterrichten bzw. Lernen sehen wir die Grundpfeiler sowohl für das Aneignen von fachlich fundiertem Wissen als auch für die Persönlichkeitsentwicklung. Ausdruckskompetenz, vernetztes Denken, praktische Anwendung und Reflexion des Erlernten sollen einen Grad von „Bildung“ erzielen, der eine sichere Basis für höhere Ausbildungswege (Hochschulreife) garantiert. Individuellen Stärken und Neigungen wird durch ein entsprechendes Angebot entsprochen. Lob und Anerkennung gelten als vorrangige Arbeitsmotivation.


Klassen- bzw. Gruppengrößen, die auch individuelles Fördern und Fordern ermöglichen, sowie eine ausreichende räumliche und fachliche Ausstattung bilden unerlässliche Rahmenbedingungen der schulischen Arbeit.
 
Zusammenleben in der Schule:

Schulische und außerschulische Aktivitäten geschehen auf Basis einer positiven Einstellung zueinander und im Einhalten gemeinsamer Vereinbarungen. Ehrliche Aussprachen, Transparenz bei Entscheidungen und eine fundierte Auseinandersetzung mit den Anliegen anderer sind Voraussetzungen für Problemlösungen und für eine faire Schulpartnerschaft.


Im Wecken und Fördern sozialer Verantwortung und im Ermutigen der Schülerinnen und Schüler sehen wir wichtige Erziehungsziele. Wertschätzung bzw. konstruktive Rückmeldungen, ausreichende Fortbildungsmöglichkeiten und ein offener Dialog mit der Schulleitung sind maßgebliche Faktoren für die Arbeit der Unterrichtenden. Willkommene Bereicherungen des Schulgeschehens bilden Initiativen der Schulpartner und außerschulische Kontakte.

Gewährleistet wird das Zusammenleben in der Schule durch Sachkompetenz und Offenheit der Schulleitung und durch einen kooperativ-partnerschaftlichen Führungsstil.


Schule verbindet

Am Samstagabend treffen sich gut 60 Personen bei einem Buschenschank in der Nähe von Gleisdorf.

Wozu? Um über die gute alte Zeit, ihre Schulzeit am BG/BRG Gleisdorf, zu reden. Und je länger der Abend dauert, desto mehr rückt die Vergangenheit in den Hintergrund und die Gegenwart in den Vordergrund. Da werden Informationen über Firmen ausgetauscht, Diskussionen über politische Tendenzen geführt und Bilder von Kindern gezeigt – das Jüngste gerade einmal ein paar Wochen alt, aber die Mama lässt sich deshalb vom Klassentreffen nicht abhalten, ein kurzes Hallo-Sagen ist allemal drin!

Das Treffen des Maturajahrgangs 2009 hat damit wieder einmal belegt: Schule verbindet. Und manche Freundschaften, die in der Schule geknüpft werden, halten weit darüber hinaus.

Auseinandersetzung mit Verbrechen des Nationalsozialismus

Die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus findet im Geschichteunterricht immer wieder statt. Einen fixen Bestandteil dieser Auseinandersetzung bildet die zweitägige Exkursion der achten Klassen nach Oberösterreich, wo Schloss Hartheim und Mauthausen besucht werden.

Begleitet wurden wir dabei von unseren Geschichtelehrern und –lehrerinnen Prof. Suppanz, Prof. Hebenstreit und Prof. Friesacher, die uns in den Geschichtestunden intensiv auf den Besuch der Gedenkstätten vorbereitet hatten.

In Schloss Hartheim wurden in den Jahren 1940 bis 1944 18000 geistig oder körperlich beeinträchtigte Menschen getötet. Mauthausen war das größte nationalsozialistische Konzentrationslager auf österreichischem Gebiet.

Im Rahmen unserer Exkursion am 03. und 04. Oktober wurden wir mit vielen sehr interessanten, wenn auch schockierenden Inhalten konfrontiert.

Magdalena Sampl, 8A

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.